Tiefenbach - zur Hauptseite

Tiefenbach GmbH  /  Beisenbruchstraße 10  /  D - 45549 Sprockhövel
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Produkte

Systeme der Eisenbahnsignaltechnik

 
Eisenbahnsignaltechnik
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Elektrische und elektronische Komponenten, Subsysteme und Systeme für die Steuerung,
Sicherung und Automatisierung des Fahrweges im schienengebundenen Verkehr


> EOW-Technik und Signalanlagen für Nebenbereiche
> Fernsteuersysteme für Relaisstellwerke
> TUZ – Technisch Unterstützter Zugleitbetrieb


> Bereitstellung von Produktinformationen im Downloadbereich



EOW-Technik und Signalanlagen für Nebenbereiche

Mit Elektrisch Ortsgestellten Weichen (EOW) wird der Bahnbetrieb in Rangierbereichen rationalisiert. Durch die dezentrale Bedienung von Weichen und Signalanlagen durch das Rangierpersonal werden Stellwerke im klassischen Sinne in diesen Bereichen überflüssig. Durch dezentrale Automatisierungsfunktionen lässt sich der Bedienaufwand weiter reduzieren und damit die Effizienz der Betriebsabwicklung erhöhen. Gleichzeitig wird durch den Einsatz einer speziellen, an die niedrigeren Sicherheitsanforderungen angepassten Technik ein vergleichsweise geringerer Investitionsaufwand erreicht.

Basis für die angebotenen Systeme ist die langjährige Erfahrung von Tiefenbach in der Entwicklung und Fertigung von Steuerungen für extreme Umgebungsbedingungen, u.a. für explosionsgeschützte Anwendungen. Die damit "angeborene" Robustheit der Produkte stellt im Bahnumfeld einen wesentlichen Vorteil dar.

Tiefenbach hat als erster Hersteller die Vorteile dieser dezentralen Techniken in Zugbildungs- und Rangieranlagen bei den Eisenbahnen nutzbar gemacht und sie dann im engen Zusammenwirken mit den Anwendern weiterentwickelt. Die daraus entstandenen Signalanlagen für Nebenbereiche und Automatisierungssysteme für Hochleistungs-Zugbildungsanlagen sind Beispiele für diesen kontinuierlichen Prozess.

Tiefenbach kennt durch seine langjährige Erfahrung alle Facetten dieser Technik. Als kompetenter Ansprechpartner von Planern, Betreibern und Aufsichtsbehörden unterstützt das Unternehmen seine Kunden bereits in
der Phase der Konzeption und Planung. Mit diesem Know-How werden alle betrieblichen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte optimal berücksichtigt und steigern den Wert der Investition zum Nutzen des Kunden.

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TMC-EOW-ortsgestellte_Weiche
TMC-EOW
Tiefenbach Micro Computer
Elektrisch ortsgestellte Weiche
 
TMC-Rastw-Rangierstellwerk
TMC-RaStw
Tiefenbach Micro Computer
Rangierstellwerk
 
TMC-Stw-Stellwerk
TMC-Stw



Fernsteuersysteme für Relaisstellwerke

In Fernsteuersystemen von Tiefenbach werden die bewährten Subsysteme der Bahnsignaltechnik, das Microcomputersystem COMPEX und das PC-Bedien- und Visualisierungssystem verwendet.
Betreibern von Relaisstellwerken wird damit die Zentralisierung der Betriebsführung ermöglicht, die erhebliche Rationalisierungspotentiale und Synergien in sich birgt.
Das Microcomputersystem COMPEX wird in Fernsteuersystemen als Koppelrechner zur rückwirkungsfreien Anbindung der Tasten und Meldelampen des Stellwerkes genutzt. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Vernetzung einzelner COMPEX-Rechner können Fernsteuersysteme auch für mehrere Stellwerke bis hin zur Fernsteuerung ganzer Strecken ausgebaut werden.

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TUZ – Technisch unterstützter Zugleitbetrieb

TUZ-BR 50 am IR-Empfänger Zugleitbetrieb (ZLB) nach KoRil 436 ist ein Betriebsverfahren, bei dem die Zulassung und Sicherung der Zugfahrten durch das Erteilen einer Fahrerlaubnis durch den Zugleiter erfolgt. Der Zugleiter erteilt die Fahrerlaubnis auf Basis von Zuglaufmeldungen und den Einträgen hierzu im Zugmeldebuch. Die Betriebsstellen sind in der Regel nicht mit Signaltechnik ausgerüstet und deshalb fehlt ein für das Risikopotential menschlicher Fehlhandlungen verringertes Instrument.
Das Eisenbahnbundesamt hat am 07.04.2004 die VDV- Schrift 752 "Empfehlung zur Auswahl des geeigneten Betriebsverfahrens auf eingleisigen Eisenbahnstrecken" des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zur Anwendung bei der DB Netz AG zugelassen. Wesentlicher Inhalt dieser Schrift ist die Erarbeitung einer streckenspezifischen Bewertungsmatrix aus Infrastrukturdaten,

Betriebsbelastung, Betriebsprogramm deren Ergebnis das für jeweilige Strecke geeignete Betriebsverfahren ergibt. Damit sind die Zulässigkeitsgrenzen zur Durchführung des ZLB festgelegt.
Darüber hinaus fordert die VDV 752:
• bei der Neueinführung von ZLB und
• für bestehende ZLB bei Überschreitung fixierter Grenzwerte
eine Unterstützung des Betriebsverfahrens durch technische Einrichtungen.
Dieser technisch unterstützte Zugleitbetrieb dient dazu, menschliche Fehlhandlungen, die zu einer Gefährdung des Zugbetriebes führen können, zu vermeiden bzw. zu verringern, indem das Einfahren eines Zuges in einen belegten Streckenabschnitt gehemmt wird.


Anwendung:

• Für den Zugleiter (Zl) – zusätzlicher Bildschirmarbeitsplatz mit Zugleitrechner
• Für die Triebfahrzeugführer (Tf) – indusigeschützte Bahnhofs-und Streckengleise
• Für den Bahnhof – durch dezentrale Steuerung verknüpfte Weichen, Achszähler und Indusimagnete
  als signaltechnisch sichere Insel
• Für den Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) – ein preisgünstiges Verfahren für einen sicheren und
  leistungsfähigen Eisenbahnbetrieb

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